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Ich wurde am 02. Mai 1968 punkt 12 Uhr in Berlin geboren.
Schon seit meiner frühesten Kindheit hatte ich besonderen Spaß daran, mich kreativ zu beschäftigen.
Ich probierte eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten aus; von Glasmalerei, Aquarell- und Ölbildern, plastischen und gestickten Bildern über Glasgravur, Töpfern und Marionettenbau bis zum Fertigen von Metallschmuck.
Von meinem Vater lernte ich außerdem Nähen und das Handwerken mit Holz und Metall.

Ursprünglich wollte ich nach der Schule einen kreativen Beruf erlernen, etwas wie Designerin, Goldschmiedin oder Kunsttischlerin, doch ich fand zu dieser Zeit in Berlin keine geeignete Ausbildungsstätte.
Und so erlernte ich den Beruf der Bürokauffrau.
Manch einer denkt, das passt doch überhaupt nicht zusammen - Bürokauffrau und Kunst.
In meinem Fall schon.


Die Idee, Schmuck aus Ästen zu gestalten hatte ich im Jahr 2007.

Ich fand in der Prignitz eine wunderschöne Birnbaumwurzel, die ich mir als Deko in eine Zimmerecke hing.
Je mehr ich sie mir anschaute, entdeckte ich die filigranen verschlungenen Formen und wollte wissen, was hinter der Rinde steckt. Also wurde die Wurzel entrindet. Da ich zu dieser Zeit noch keine geeigneten Werkzeuge besaß, war dies ziemlich schwierig, ich wollte das Holz ja nicht beschädigen. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Zum Vorschein kam eine schöne einzigartige Maserung. Da ich aber noch keine Vorstellung davon hatte, was ich damit anfangen könnte, kam sie wieder als entrindete Deko an die Wand.
Erst Wochen später fing ich an, die Wurzel zu zerteilen und versuchte mich an meinem ersten Kettenanhänger. Er gefiel mir auf Anhieb und ich wollte mehr. Mehr Schmuck aus Wurzeln und Ästen.

Das ist bis heute so geblieben...und wird es auch in Zukunft bleiben...

Claudia Häntzschel

Claudia Häntzschel

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