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Chalcedon

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Nach allgemeiner Auffassung wurde der Chalcedon nach der von dorischen Megarern 685 v.Chr. gegründeten Stadt am Bosporus (heute Kadiköy) benannt.

Seine Farbvariationen reichen von farblos bis bläulich-grau. Mineralische Verunreinigungen bewirken meist bräunliche, rötliche oder grüne Färbungen. Er ist durchscheinend trüb und besitzt einen wächsernen Glanz.

Der Chalcedon gehört zu der Familie der Quarze und Moganiten und besteht aus dem Element Siliciumdioxid mit Spuren von Magnesium, Aluminium, Eisen, Kobalt und Selen.

Seine Hauptfundorte liegen in Namibia, Türkei, Indien, Brasilien, USA, Neuseeland, Zimbabwe, Uralgebirge, Österreich, Deutschland und Sizilien.

Dem Chalcedon werden folgende Heilwirkungen zugeschrieben:
Er soll die Aktivität fördern und blutstillend wirken.